Gelnhäuser Neue Zeitung

CHORD42 wandeln auf den Spuren von Pink Floyd

Heimische Formation präsentiert Konzertprogramm in der Bergkirche / Am 19. Oktober in Langenselbold / Erschienen am 24.5.2019

CHORD42-im-Proberaum

Gründau-Niedergründau (re). Vor mehr als 250 Zuhörern hat die Band CHORD42 in der Bergkirche in Niedergründau ihr Konzertprogramm „A delicate sound of Thunder – The music of Pink Floyd“ präsentiert, mit dem sie bereits im vergangenen Jahr ihr Debüt feierte und das sie 2019 und 2020 in weiteren Konzerten zu Gehör bringen wird. Veranstaltet wurde das Konzert von der Evangelischen Kirchengemeinde auf dem Berg in Verbindung mit dem Kulturausschuss Bergkirche Niedergründau.

Weiterlesen

CHORD42 ist eine vergleichsweise „junge“ Band. Sie wurde Ende 2017 von Dieter Stanzel, ehemaliger Musiklehrer der Käthe-Kollwitz-Schule in Langenselbold gegründet. Dennoch sind viele Musikerinnen und Musiker der Formation „alte“ Hasen. Hartmut Christe, Helmut Stichel, Peter von Eiff und Dieter Stanzel spielten bereits in zahlreichen Bands und des Öfteren in gemeinsamen musikalischen Projekten. Nina Vabic gehörte der mehrfach preisgekrönten „KKS-Band“ an und kennt Dieter Stanzel musikalisch bereits seit 24 Jahren. Als „Mehrgenerationenprojekt“ wird das Bild abgerundet von Matthias Brückmann am Schlagzeug. Quasi Premium-Gast ist Diane Augustin als zweite Sängerin. Zusammen mit Nina Vabic sorgt sie für das besondere „Pink-Floyd-Feeling“. Beide erweitern das Spektrum der Band in der Programmsparte „Chartbreakers“. CHORD42 umrahmen die Themenkonzerte der Reihe „A delicate sound of thunder“ mit eigenen Songs und modernen , zeitgenössischen Stücken aus Rock und Pop.

Zukünftig will man den Schwerpunkt auf eigene Songs legen. Diese werden auf dem YouTube-Channel von CHORD42 auch in Form von Videoclips präsentiert. Musikliebhaber können sich auf der Homepage der Band unter www.chord42.de informieren. Am 19. Oktober ist die Band erneut live in der Region zu erleben: in der evangelischen Kirche in Langenselbold, wo CHORD42 vor neun Monaten vor ausverkauftem Haus ihr Debüt gaben. Die Konzerte der Band sind nicht nur ein akustisches, sondern durch die Kooperation mit Special Defects und deren Lichtimpressionen sowie durch die Hintergrundfilme zu den Songs auf Großleinwand auch ein optisches Erlebnis. So wurde jüngst auch die Bergkirche Niedergründau zu einem Konzertsaal der besonderen Art. Das Publikum honorierte die Darbietungen mit lang anhaltendem Applaus.

News

Viele Neuigkeiten, sowie Informationen über unsere Konzerte finden Sie auch auf unserer Facebookseite. Dort kann man selbst dann lesen, wenn man kein eigenes FB–Konto führt.

Kontakt

info@chord42.de

Hanauer Anzeiger

Band CHORD42 begeistert mit Pink-Floyd-Projekt 500 Besucher

Erschienen am 14.08.2018. Von Claudia Raab.

CHORD42-im-Proberaum

Um es gleich vorweg zu sagen: Es war ein tolles Konzert, ein besonderer Samstagabend in der evangelischen Kirche, als die neue Band CHORD42 mit ihrem Pink-Floyd-Projekt „A delicate sound of thunder“ debütierte. „Das war Wahnsinn“, „Klasse“, „Sehr gute Akustik“ lauteten begeisterte Kommentare der Zuhörer.


Weiterlesen

Nahezu 500 Besucher bedankten sich mit stehenden Ovationen für die gelungene Zeitreise in die 1970er Jahre.

Mit dem Pink-Floyd-Projekt hatte sich Dieter Stanzel, langjähriger Leiter der KKS-Schulband und Lehrer im Ruhestand, einen Wunsch erfüllt und gemeinsam mit ehemaligen Schülerinnen und alten Weggefährten CHORD42 ins Leben gerufen. Zur festen Formation gehören außer ihm, dem Sänger und Gitarristen, noch Lea Lindt und Nina Vabic (beide Gesang), Matthias Brückmann (Schlagzeug), Hartmut Christe (Keyboards und Gesang), Helmut Stichel (Bass) und Peter von Eiff (Gitarre). Unterstützt wurde die Mehrgenerationenband bei ihrer Premiere noch von Marc Merscher an der Gitarre sowie einem Projektchor, der bei einigen Titeln das musikalische Spektrum erweiterte.

"Music of our lifetime“: Dieser Satz wurde zur Eröffnung auf einer Leinwand im Hintergrund eingeblendet und die meisten Zuhörer empfanden das genauso, denn donnernder Applaus und begeistertes Johlen brandeten bereits nach dem ersten Titel auf, obwohl dieser noch gar nicht von Pink Floyd stammte.

„Wir sind sozusagen unsere eigene Vorband. Am Anfang dürfen es ruhig ein paar Stücke Nicht-Pink-Floyd sein. Bitte laufen Sie nicht weg“, scherzte Sängerin Nina Vabic, die gemeinsam mit Dieter Stanzel die Moderation übernommen hatte. Doch insbesondere jüngere Besucher, die nicht mit Pink Floyd aufgewachsen sind, freuten sich über moderne Titel von Linkin Parc, Alice Merton, LP, Ed Sheeran und James Bay.

Die älteren Fans jubelten besonders laut, als die Musiker mit „Weird Dreams“ eine Komposition zu Gehör brachten, die von Dieter Stanzel und Helmut Stichel schon vor 25 Jahren gespielt worden war. Der Urheber dieses Titels saß unter den Zuhörern und wurde auch von Stanzel als „Reinhold“ persönlich begrüßt.

Mit „The happiest day of our lifes“, dem Auftakt zu Pink Floyds Themenalbum „The Wall“, verwandelte sich die Kirche endgültig in einen Rockpalast. Hatten eine Lightshow und Bühnennebel bereits zuvor für das entsprechende Rockfeeling gesorgt, so wurde diese Atmosphäre ab jetzt noch durch bewegte Bilder auf der Leinwand im Hintergrund verstärkt. Die Videos kommentierten den Gesang und machten die Botschaft der Lieder transparent. Alte Fotos, gemixt mit psychedelischen Trickfilmen, ließen den Geist der 1970er Jahre auferstehen.

Deren typischer Sound breitete sich im gesamten Kirchenschiff aus, die Bässe ließen die Emporen vibrieren und das Publikum wippte im Rhythmus mit. Immer wieder wurde Dieter Stanzel von seiner Fangemeinde persönlich bejubelt, die der ehemalige Musiklehrer der Käthe-Kollwitz-Schule als seine „erste Klasse“ vorstellte.

Etwas wehmütig sprach er von seiner Schulband, die es nun nicht mehr gäbe, ebenso wie sein „Abendchor der KKS“, den er als Projektchor hatte gewinnen können. Sämtlichen Mitwirkenden stand die Freude ins Gesicht geschrieben, ihre Hoffnungen und Erwartungen hatten sich erfüllt: Der Funke war auf das Publikum übergesprungen, das sich nach jedem Lied mit Jubel und Pfiffen bedankte. Besonderen Beifall erhielt auch Hartmut Christe an den Keyboards, als er bei „Another Brick in the Wall“ seine dunkle Stimme ertönen ließ.

Weitere Titel stammten aus den Themenalben „Dark Side Of The Moon“, „Animals“, „Wish You Where Here“, „The Division Bell“ und „A Momentary Lapse of Reason”. Sie wurden jedoch keineswegs nur gecovert, sondern eigens für den vierstimmigen Satzgesang der Band mit ihren zwei Frauenstimmen arrangiert. Über zwei Stunden erweckte CHORD42 den Sound der 1970er Jahre zu neuem Leben und die Zuhörer dankten es der neuen Band mit Standing Ovations. Rufe nach einer Zugabe wurden mit zwei weiteren, modernen Nicht-Pink-Floyd-Titeln erfüllt.

Langenselbolder Zeitung

Echte Mehrgenerationenband

Früherer KKS-Lehrer Dieter Stanzel hat mit CHORD42 Band mit breiter Altersstruktur gegründet. Erschienen am 13.06.2018. Von Claudia Raab.

CHORD42-im-Proberaum

„Wir alle lieben gute Musik“, lacht Dieter Stanzel. Seit nahezu einem halben Jahrzehnt ist der 66-Jährige musikalisch aktiv. Vor allem als langjähriger Musikpädagoge an der Käthe-Kollwitz-Schule und Leiter der KKS-Band hat er sich in der Region einen Namen gemacht. Mittlerweile im „Unruhestand“, rief er vor neun Monaten die Band „CHORD42“ ins Leben.

Weiterlesen

Seitdem treffen sich die sechs Musiker und zwei Sängerinnen regelmäßig, um sich auf ihr Debütkonzert am 11. August in der Evangelischen Kirche Langenselbold vorzubereiten.

Dafür haben sie sich viel vorgenommen: Ein Themenkonzert mit dem Besten von Pink Floyd soll es werden. Obwohl es ihnen recht gut gelingt, die besonderen Sounds der legendären Band rüberzubringen, versteht sich CHORD42 keinesfalls als Coverband. „Mit unseren zwei Sängerinnen, beides hervorragende Solistinnen, werden wir dieser Musik eine spezielle Note geben, obwohl Pink Floyd eher von Männerstimmen geprägt waren“, unterstreicht Dieter Stanzel.

„Das ist uns auch bisher ganz gut geglückt“, stimmt Nina Vabic zu. Bereits vor über zwei Jahrzehnten hat sie in der legendären KSK-Band mitgesungen, die sowohl 1996 als auch 1997 den Wettbewerb zu Hessens bester Schulband gewann. Auch Lena Lindt kennt Dieter Stanzel aus der Schulzeit. 2010 brillierte sie als Chorsolistin des KSK-Chors auf der Bühne. Im Rahmen eines Themenkonzerts zu „Rock’n Pop Classics“ sei sie mit der Musik von Pink Floyd in Berührung gekommen, informiert die 22-Jährige. „Bei Pink Floyd musste ich mich erstmal reinhören“, gesteht Schlagzeiger Matthias Brückmann, der wie Lindt zu den Jüngsten der Band gehört und seine musikalischen Wurzeln ebenfalls an der Käthe-Kollwitz-Schule hat.

Die weiteren Mitglieder gehören eher zu den „alten Hasen“, sind aber ebenfalls musikalische Weggefährten Stanzels. Bassist Helmut Stichel und Gitarrist Dieter Stanzel legten 1970 gemeinsam das Abitur ab. Anschließend starteten die Schulfreunde in unterschiedlichen Formationen wie „Tatzelwurm“, „Wunderwald“ und „The Tumbling Dice“ ihre musikalische Karriere. In der letzten Besetzung von „The Tumbling Dice“ im 2003 spielte auch Peter von Eiff mit, der sich jetzt bei CHORD42 mit Stanzel ebenfalls die Gitarrenarbeit teilt. Komplettiert wird diese Mehrgenerationenband von Keyboarder Hartmut Christe, von Leader Stanzel als „extrem erfahrener Musiker und Sänger“, gelobt.

„Heute ist es wichtig, als Band einen Namen zu haben, der von den Suchmaschinen schnell gefunden wird“, schmunzelt Peter von Eiff. „CHORD“ beziehe sich dabei auf „Akkord“ und die Zahl „42“ auf Douglas Adams Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“, wo ein Computer Fragen nach der Existenz und dem Sinn des Lebens immer mit „42“ beantworte. Adams sei übrigens ein guter Freund von Pink Floyd gewesen.

Bevor CHORD42 den Sound der legendären Band mit eigenen Arrangements am 11. August in der Evangelischen Kirche wiederauferstehen lässt, werden die Musiker mit ein bis zwei eigenen Stücken und ein paar weiteren modernen Titeln eine Kostprobe ihres gesamten musikalischen Spektrums geben. „Wir sind quasi unsere eigene Vorgruppe“, schmunzelt Stanzel. Unterstützt werde das Pink Floyd-Projekt noch von Marc Merscher, einem talentierten jungen Gitarristen und einem Projektchor, der den vierstimmigen Satzgesang der Band bei einigen Titeln ergänze und so das musikalische Spektrum dieses Konzertabends erweiterte.

Das Konzert mit Chord42 „A delicate sound of thunder“ findet am Samstag, den 11. August in der Evangelischen Kirche Langenselbold statt. Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr. Eintrittskarten im Vorverkauf:10 Euro, ermäßigt 7 Euro, an der Abendkasse 12 Euro, ermäßigt 9 Euro. Kartenvorverkauf: via Email unter info@CHORD42.de, Buchhandlung Borchers, Hanauer Str.24, Langenselbold, Evangelisches Gemeindebüro, Hinserdorfstr.2a, Langenselbold.